Allgemeines
Kategorien
- Allgemein
- Alttextrecycling
- Gesellschaft
- Kulinarisches
- Kultur
- Lyrik
- Netzfundstücke
- Philosophisches
- Piratenpartei
- Politik
Banner & Co.
Blogroll
- Fefe
- Hackers
- Kneipenlesung
- Lesenswertes in Buchform
- Linsenland
- Netzpolitik
- Seelensturm
- Spiegelfechter
- Textreich
Lesenswertes
Tags
Sonderkrams
Bunte Medienwelt
Getwitter
Geschriebenes
Der Lange Weg Zur Zufriedenheit
10/01/12
Mit Freunden gelacht, gemacht, gehacht.
Von jenen vieles erlernt, perlte vieles Lob.
Von andren geschätzt, manches Glas erhob.
Mit bekommen, mit Zweifel, aber mit gemacht.
Die Skepsis hat Gründe, stahl ich mir doch Ziele.
Und mit denen Pläne, Ehrgeiz getriebene. Spiele
Und Tanz gehörtn stets zu mir, ja auch Helligkeit
Die strahlte, den Weg bahnte in Selbstgefälligkeit.
Aber davor beim wachsen, lernt ich zu verachten.
Wie mir ergibt leben & denken, handlen & lenken,
Wie’s mich treibt vor Intresse & Suche nach Sinn.
Aber dies versteckte lange, vergessen in mir drinn.
Also steh ich mir, wie die andren, selbst im Weg,
Zur Veränderung, zur Akzeptanz meines Selbst,
Zur Wegfindung, Planfindung, Abfindung,
Also pack ich das jetzt an. Seh ja’n Steg.
Ich bin so ruhig, erschreckend ruhig.
Fliege zur Sonne meiner Erwartungen.
Gelenke schmelzen, bersten unruhig.
Falle hinab, zur Frustration am Boden.
Ich bin so ruhig, erschreckend ruhig.
Pralle auf, Pläne platzen, Power aus.
Stehe wieder auf, genervt und stetig.
Arme tief durch, schaue um & voraus.
Prüf grob Status, Säumeligkeiten, Soll.
Fege Scherben, kläre, analysiere eifrig.
Gehe gemütlich, Kraft strömt wie toll.
Ich bin so ruhig, erschreckend ruhig.
Fang an zu laufen, zu jagen an Orten.
Der Zusammenkunft, nie überdrüssig.
Springe, hebe ab, gen Sonne fliegen.
Ich bin so ruhig, erschreckend ruhig.
Ich habe einen Text geschrieben. Über Alltagssexismus. Nen schick geschriebenen Text. Über ein Thema, was wichtig ist. Ich habe den Alltagssexismus behandelt wie ich ihn erlebe und auch auslebe. Nun stellt sich für viele meiner Leser_innen die Frage, warum ich das gemacht habe. Das will ich versuchen, in diesem Text darzulegen.
Ich schrieb den Text, da ich dieses Thema für richtig wichtig halte. Ein Thema, welches von allen behandelt werden muss, nicht nur von denen, die so richtig drunter leiden. Ich habe diesen Text geschrieben, um Männern* das Problem des Sexismus aufzuzeigen, ohne mit einem anklagendem Zeigefinger zu wedeln. Viel Männer* gehen im feministischen Diskurs in Abwehrhaltung und verweigern sich der Realität, dass Frauen* nicht gleichberechtigt sind. Ich wollte mit meinem Text zeigen, wie schnell ein Mann* sexistisch sein kann, ohne dass er sich des Problems bewusst wird oder ist. Habe ich das erreicht? Ich denke, ja.
Der Text ist nicht anklagend oder besserwisserisch geschrieben, wie es leider doch vielen Feminist_innen in ihren Texten passiert. Ich erachte das für wichtig, nein essentiel zur Kommunikation. Ich kann und will es mir nicht leisten Menschen durch Aggressivität zurückzuweisen. Ich lerne nur von denen, die mir freundlich gesinnt sind, und mir Liebe begegnen. Der Diskurs ist agressiv, muss sogar agressiv sein, damit er gehört wird und die notwenige Wahrnehmung erfährt. Das ist es jedoch, was viele Männer*, selbst die, die prinzipiell offen sind, zurück schrecken lässt. Die Anklage ihres Verhaltens baut Mauern auf.
Ich will helfen, diese Mauern einzureissen, zu verdeutlichen, warum dieser aggressive Diskurs für nötig erachtet wird. Dafür muss ich aber mit den “einfachen” Dingen anfangen, langsam sensibilisieren und heranführen. Mir ist klar, dass es noch sehr viele Aspekte gibt, die ich nicht behandelt habe. Es geht nicht nur um die Ungleichwertung von Mann* und Frau*, es geht um die Ungleichwertung von allen Menschen untereinander. Sei es, weil sie sich nicht in das binäre Schema passen, sei es, weil sie nicht derart sind wie andere, das ist nicht von Belang.
Mir ist klar, dass eine Feminist_in das schon mehrer hundert Male getan hat und der Nerv dafür oft gar nicht mehr vorhanden ist. Ich kenne das sogar selbst schon aus Gesprächen und dabei bin ich lange nicht so sensibilisiert wie einige von euch. Ich bin davon überzeugt, dass dies der Weg ist, den wir zusammen gehen müssen.
Mein Ziel ist es, Männern* den Feminismus näher zu bringen, ohne sie anzugreifen. Ich will ihnen zeigen, dass wir gemeinsam eine bessere Welt schaffen können, ja müssen.
Ich bin @acid23 und @herrurbach und ich versuche, Männern* den Feminismus zu erklären.
Ich bin ein Alltagssexist. Ich schaue Frauen auf den Hintern und auf ihre Brüste. In der U-Bahn, im Supermarkt oder auch auf der Straße. Werbung mit leichtbekleideten Frauen darin finde ich gut. Wenn mich Frauen nach technischen Sachverhalten fragen, erkläre ich es ihnen anders, als wenn ein Mann mich fragt. Ich verändere das Niveau der Erklärung – nach unten.
Ich schaue beim Überholen von der lahmen Sau vor mir, ist doch bestimmt ne Frau! Wenn ich aus dem Bürofenster jemanden beim Einparken beobachte, der sich besonders kompliziert anstellt, erwarte ich, dass eine Frau aus dem dann parkenden Auto aussteigt. Und wenn ich ehrlich bin: es nervt mich. Und das jeden Tag immer wieder. Ich weiß, dass dieses Verhalten falsch ist. Um genau zu sein, ist es sexistisch. Es entwürdigt andere Menschen, die nicht meinem Geschlecht angehören. Es erklärt sie zu Objekten, raubt ihnen einen Teil ihres Menschseins.
Ich will das alles nicht vorleben, weil es prägt. Noch mehr, es verstärkt und bestätigt sich immer wieder selbst, will mich und andere in vorgegebene Förmchen packen. Förmchen, die nicht zu uns passen. Ich weiß das alles. Ich weiß das alles und dennoch finde ich mich immer wieder in diesem Förmchen. Ich versuche, mich nicht von ihnen formen zu lassen. Versuche auszubrechen, aufzuzeigen, aufzuklären. Es gelingt stellenweise, zeitweise, teilweise. Und dann, wenn ich nicht aufpasse, schnappt das Gummiband zurück und ich ertappe mich wieder dabei, in ihnen zu denken. In diesen Augenblicken schäme ich mich dafür. Vor mir und vor den anderen Geschlechtern.
Dann versuche ich mich zusammen zu reißen, noch besser aufzupassen, noch mehr an mir zu arbeiten. Aber für je zwei Schritte vor kommt gefühlt ein Schritt zurück. Und es wird mir dabei nichts einfach gemacht. Es ist so erschreckend einfach mit zu schwimmen. Ich wurde über die letzten 30 Jahre als Mann sozialisiert. Ich bin in einer sexistschen Umgebung aufgewachsen, ohne das wissen oder reflektieren zu können. Für meine Eltern und mein Umfeld waren die Vorurteile und kleinen Späße gegenüber anderen Geschlechtern kein Problem, wurden auch nicht thematisiert.
Heute weiß ich ob der diskriminierenden Handlungen und Aussagen, musste dieses Wissen aber erst in langen Gesprächen lernen. In langen Gesprächen, in denen mir die Opfer der kleinen Späße und der beleidigenden Äußerungen ihre Sicht, ihr Empfinden und ihre Rezeption dieses, meines Handelns erklärt haben. Es war nicht einfach, zuzuhören, nicht einfach, anzuerkennen, dass ich selbst der Unterdrücker war. Ich brauchte Zeit, zu verstehen, dass ich in dieser Gesellschaft bevorzugt behandelt werde. Ich glaubte, zu den Guten zu gehören und musste feststellen, dass ich trotzdem Schlechtes tat.
Zum ersten Mal mit meinem Handeln konfrontiert sah ich mich gar selbst in der Opferrolle – der Feminismus will mich diskriminieren! Die Beispiele sexistischen Handelns empfand ich als Bedrohung, als Herabsetzung meiner selbst. “So bin ich nicht!”
Heute weiß ich: Ich bin so.
Aber ich will so nicht bleiben. Ich arbeite daran, in langsamen Schritten. Es ist ein schwerer Weg, der sich aber lohnt zu gehen. Und während ich so diesen Weg gehe, sage ich mir, wer und was ich bin, damit ich nicht so bleibe: Ich bin @herrurbach und @acid23 und ich bin Alltagssexist. Ich arbeite daran.
Ein Grundstein
14/11/11
Irgendwie war da dieser Antjeschrupp-Artikel in meinem Handy noch offen gewesen. Und als ich mal wieder U6 fuhr, in der notorisch eine Netzspezifische Unterversorgung herscht, habe ich den halt zuende gelesen. Und wurde mir mal wieder klar, dass ich doch irgendwie mal was klarstellen sollte. Nämlich zu meiner Motivation, was das Texte schreiben, mit Leuten diskutieren und noch viel mehr angeht. Also gibt es jetzt diesen Diskussionsgrundstein, damit ich immer drauf verlinken kann :)
Aber dafür muss ich von meinem Lebensziel, der sich daraus ergebenden Philosphie und meinem aktuellen großen Plan erzählen. Aber wir haben ja Zeit, ich fang einfach mal an ;)
Des acids Lebensziel
Als ich mit 13 oder 14 in der Konfirmationsgruppe saß und uns der Pfarrer fragte, was wir im Leben werden wollten, sagte ich nur eines “glücklich”. Die anderen Kinder lachten nur. Heutzutage weiß ich nicht, ob ich über sie lachen oder weinen soll(, das ist – zugegebenermaßen – Stimmungsabhängig).
Inzwischen bin ich mir über so einiges klar geworden, z.B. dass ich Religion sehr gefährlich & problematisch finde. Dabei ist mein Ziel eigentlich gleich geblieben. Ich hab’s nur konkretisiert: Ich will nachhaltige Zufriedenheit erlangen.
Da unsere Gesellschaft eine grausame, ausbeuterische und kalte ist und ich eigentlich echt ein sozialer Mensch bin (abgesehen von gelegentlichen Isolationsphasen) kann es für mich nur ein Ziel geben: die Welt zu einer solchen machen, in der ich gerne leben möchte. Da dieses nun mal nicht so einfach zu erreichen ist, führt es direkt zum nächsten Punkt:
Des acids Philosophie
Nun, eigentlich möchte ich diesen Begriff mit Vorsicht betrachten. Bislang habe ich noch keine Eudaemonie ausformuliert, was ich als wichtigen Bestandteil einer solchen betrachten würde. Momentan kann man wohl meine Arbeiten zum Thema Informationsfreiheit als die Anfänge meiner Philosophie ansehen.
Eudaemonie ist aber ein zentraler Begriff in dem noch unspezifiziert dahinwabernden Raum meiner Philosophie. Die Zufriedenheit auch in starken Lebensstürmen bewahren und negative Emotionen erleben und gleich wieder gehen lassen, dies sind zentrale Punkte meiner Lebenseinstellung. Durch sie kann ich mir Ziele vornehmen und Arbeitsberge angehen, die alleine in einer Lebenszeit nicht zu erklimmen sind.
Geplant sind auch Arbeiten zum Zusammenleben von Menschen, außerdem möchte ich mit an Gedankengut für eine Gesellschaft nach der aktuellen arbeiten, da ich befürchte, dass der Zusammenbruch nicht mehr aufzuhalten ist.
“Wir müssen uns Sisyphos als glücklichen Menschen vorstellen” schrieb Albert Camus so schön. Und so versuche ich auf dem steinigen Weg möglichst zufrieden zu sein. Nuja, ich bin ja privilegiert, also ist der Weg lange nicht ganz so steinig wie bei vielen anderen.
Des acids Plan
Ich sehne mich nach einer Gesellschaft wie ich sie nie kennen lernen werde. Einer Gesellschaft in der es zum guten Ton gehört, möglichst offen und kooperativ zu sein. In der ein Großteil der Menschen sich von sich heraus so verhält, dass es keiner Unterdrückung zum friedlichen Zusammenleben bedarf. Mir geht es darum, einer Gesellschaft den Weg zu bahnen, in der Kooperation die vorherschende Maxime ist und nicht Unterdrückung wie in unserer jetzigen.
Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass uns all diese -ismen dabei mehr behindern als helfen. Ihnen allen wohnt der Gedanke inne, dass man Menschen bzw. ihre Gemeinschaften durch Druck von außen formen kann. Das stellt für die Bildung autoritärer Gesellschaftsstrukturen eine ausgiebig und erfolgreich angewandte Strategie dar. Jedoch kann es uns auf dem Weg hin zu meiner Utopie nicht helfen. Äußerer Druck formt zwar kurzfristig Gemeinschaften jedoch brauchen diese immer weiteren Druck um bestehen zu bleiben. Da hatte ich auch schon mal in deutlich verkopfter drüber geschrieben.
So’n bissl Geschichte habe ich aber auch mit genommen. Deshalb weiß ich, dass sich sich Veränderungen im allgemeinen echt langsam unter den Menschen verbreiten. Also liegt es konsequenterweise auf meinem Weg versuchen Positionen zu erarbeiten, im Diskurs weiter zu entwickeln, Ergebnisse aufzuarbeiten und natürlich dabei auch zu verbreiten. Insofern besteht mein aktueller Plan einfach aus drei Punkten: 1. überleben, 2. bilden, 3. diskutieren
Zugegeben, etwas unkonkret, aber wolltet ihr jetzt lesen, dass ich jetzt ersmal arbeite, bis ich meine Schulden los geworden bin. Dann noch ein bissl weiter arbeite, bis ich nen kleines Polster habe, um dann irgendwo weit weg in den Norden mit viel Natur und Interwebz zu ziehen und Bücher zu schreiben? Ne, oder? ;)
So, ich geh dann mal die Beschreibung von meinem Blog hier ändern und danach fange ich vielleicht noch mit dem Artikel an, den ich eigentlich schreiben wollte, als ich merkte, dass ich den Grundstein hier brauchte…
(Ich hab diesen Text auf der Spakeria veröffentlicht. Kommentare bitte dort abgeben.)
oder: Warum eine gute Sache verdammt anstrengend wird.
Eine der zentralen Fragen unserer Zeit ist die des Konfliktes von Informationskontrolle vs. Informationsfreiheit. Man könnte darüber alleine schon einen Vortrag halten. Das ist aber nicht der Inhalt dieses Textes. Ich beschränke mich hier bei der Feststellung, dass ich mit Kristian Köhntopp übereinstimme, das es auf folgende Frage hinaus läuft:
Hier ist die Wahl. Sie ist die einzige Wahl. Sie ist digital, wie dasMedium, das die Wahl erzwingt:1. Kopieren hinnehmen.2. jede Kommunikation von Jedermann mit jedem anderen immer auf ihre Legalität hin untersuchen und filtern.Wenn Fall 2 nicht stattfindet, bildet sich sofort ein Overlay-Netzwerk und Fall 1 tritt ein.
Wir alle erleben gerade selbst, mehr oder weniger am eigenen Leibe, welche Grundrechte und Freiheiten die Verteidiger der Informationskontrolle zum Erhalt eben jener zu opfern bereit sind.
Dieses ist nicht hinnehmbar, weshalb ich mich entschieden auf die Seite der Informationsfreiheit stelle. Doch was bedeutet Informationsfreiheit für mich?
Blanke Fläche
25/10/11
Starre auf die blanke Fläche, Sinniere, wie ich sie breche, Informationen, kompakt & gut, In lockres lesbares Lesegut. Umkreis die imaginäre Beute, stell Fallen auf, Abschnitte, Stichpunkte, Sätze, Schritte, um se jetz zu fangen, heute! Fang zögerlich an & redigiere. Fahre klobig fort & reduziere, skeptisch das Werk betrachten, solltichs nicht mehr beachten? Seufze auf in Frustration. So scheiterts an Resignation. Die wohlüberlegten Gedanken, dicht an Schreibschranken.
Es gibt da so ein Muster welches mir immer wieder in sozialen Diskussionen begegnet. Man müht sich ab, seine Position deutlich zu machen, versucht sie mit Argumenten, Beispielen, Lemmata zu untermauern um dann auf das Muster, ich nenn es mal “vorsichtiges Anerkennen” zu treffen.
Dieses tritt in diversen Variationen auf, besteht aber immer aus zwei zentralen Momenten: nämlich der Zustimmung und der Abwägung. Mal heißt die Formulierung “Es ehrt dich, dass du das so sehen kannst, aber ich kann das nicht.” ein andern Mal “Wenn ich mich so verhalten, dann bin ich der Depp”. Wichtig ist, dass die Argumentation für die Abwägung darauf fußt, dass “die Welt” bzw. ”man selbst” ja nun mal so sei und das einfach nicht ändern könne.
Das ganze ist rein Argumentationstheoretisch extrem anstrengend und frustrierend. Den Diskussionspartner_in stimmt zwar der eigenen Argumentation zu relativiert aber sofort im Anschluss mit meist exakt den selben Verhältnissen, gegen die man mit seiner Argumentation angehen will. Oder, anders formuliert: es wird einen zwar zugestimmt aber aus irgendwelchen Gründen, die ich jetzt gar nicht näher erläutern will, scheut Diskussionspartner_in dann doch die Konsequenz des Anerkannten.
Ich bin von diesem Verhalten zumindest extrem frustriert und neige dazu, die Gegenseite einfach zu ignorieren. Hättet ihr da eine bessere Idee, wie man dagegen vorgehen könnte?
Einleitung
Es ist längst überfällig, dass ich über dieses Thema schreibe.
Es ist längst überfällig, dass wir uns alle offen mit diesem Thema beschäftigen.
Es ist längst überfällig, dass ich dies als weißer, (halbwegs) gutverdienender, nerdiger Mann tue.
Hier soll’s um Gleichberechtigung gehen und mal anders, als bei meinen sonstigen Texten, um die Gleichstellung von Menschen im täglichen Umgang und mal nicht ganz so global gesehen. Ja, liebe Leser_innen und Leser, das ist wichtig! Ich werd das mal an zwei Beispielen verdeutlichen und werde mich dabei nicht scheuen meine eigene Meinung da mit einzumengen.
Mag nicht am Zwang zerbrechen
21/09/11
Da steh ich, übend in Zufriedenheit.
Streite mit Worten für die Freiheit.
Streite mich über Gleichgestelltheit.
Da wissend meiner Unvollständigkeit.
Mag nicht mehr stets aussichtslos hoffen.
Mag nicht die Hoffnung der Gebundenen.
Mag nicht das Jammern der Geschundenen.
Mag nicht mehr, von Tagträumen getroffen,
Mir die Linderung durch in Überwindung
Durch die Leitung Angeschriebe erhoffen.
Durch dies Verhalten, ich sag’s ganz offen,
Mir erschien wie normativ geprägter Dung.
Mag nicht von Gnade abhängen.
Mag meine Evolution genießen.
Mag’s endlich nimma vermissen.
Mag nicht am Zwang zerbrechen.


