Allgemeines

Kategorien

Banner & Co.

re:publica 12

Creative Commons License

Blogroll

Lesenswertes

Tags

Powered by SEO Tag Cloud

Sonderkrams

Bunte Medienwelt

Getwitter

    Geschriebenes

    Ich mach es schon so lange.
    So lange, mir wird von Bange.
    Anfangs nicht nachgedacht,
    Später auf der Flucht gelacht.

    Ich schwamm hinaus auf’s Meer,
    Glücklose sind darin versunken.
    Bezwang die Lebensstürme mehr
    Durch Willen, knapp nich ertrunken.

    Schnell zu weit hinaus getrieben,
    Fast im Selbsthass aufgerieben.
    Dann zu mir selbst gekommen,
    Musste weg, bin geschwommen.

    Nun arbeite ich mich da jetzt raus.
    Voll Mühsal in den Arbeitsmühlen.
    Gerade Land erahnend, weit voraus.
    Ich sag euch, dis is kein Vergnügen.

    Gelebte Formen,
    Erstrebte Rhythmen,
    Erprobte Schritte,
    Geliebte Blicke.

    Schweißnass glücklich,
    Pumpendes Adrenalin,
    Wasser erfrischlich,
    Kilometer ziehn dahin.

    Raum suchend,
    Fraun fliehend,
    Freun, trauern,
    Traum säuern.

    Weiter tanzen,
    Heiter weiter,
    Mittags gehen,
    Tagelang besser.

    Es überkommt mich immer wieder,
    Bei Festen, beim Tanzen, wie Fieber.
    Allerorten, jederzeit, ohne suchen.
    Unter Freunden, auch wirklich Guten!

    Ich schau mir die Leute an,
    Merke, ich bin nicht allein.
    Jeder kämpft sich voran,
    Im Leidenskampf vom Sein.

    Umgeben von unsichtbaren Wänden
    Geformt aus Normen, Werten, Idealen.
    Aus Tradition vorgegeben, eigenhändig
    Übernommen scheint’s ewig beständig.

    Die Ironie des Seins
    Herdentiere allesamt
    Jedoch, so scheints,
    Gemeinsam einsam.