Es überkommt mich immer wieder,
Bei Festen, beim Tanzen, wie Fieber.
Allerorten, jederzeit, ohne suchen.
Unter Freunden, auch wirklich Guten!

Ich schau mir die Leute an,
Merke, ich bin nicht allein.
Jeder kämpft sich voran,
Im Leidenskampf vom Sein.

Umgeben von unsichtbaren Wänden
Geformt aus Normen, Werten, Idealen.
Aus Tradition vorgegeben, eigenhändig
Übernommen scheint’s ewig beständig.

Die Ironie des Seins
Herdentiere allesamt
Jedoch, so scheints,
Gemeinsam einsam.

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