Acid anderswo
Bunte Medienwelt
Kategorien
- Allgemein
- Alttextrecycling
- Gesellschaft
- Kulinarisches
- Kultur
- Lyrik
- Netzfundstücke
- Philosophisches
- Piratenpartei
- Politik
Geschriebenes
- April 2013
- Februar 2013
- Januar 2013
- Dezember 2012
- November 2012
- August 2012
- Mai 2012
- April 2012
- Februar 2012
- Januar 2012
- Dezember 2011
- November 2011
- Oktober 2011
- September 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Juni 2011
- Mai 2011
- April 2011
- Dezember 2010
- Oktober 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- April 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
Allgemeines
Sonderkrams
Getwitter
Tags
Lesefutter, die neunte
31/12/09
- Wir sind doch längst nackt. In der Zeit gibt’s ja schon erstaunlich oft erstaunlich gute Kommentare zu lesen :)
- Sich zu helfen wissen. Ad Sinistram mit einer derben Persiflage des (deutschen?) Kadavergehorsams.
- Is aviation security most for the show? Bruce Schneier zur gerade wieder aufkochendenen “Sicherheits”debatte
- Do the same and get the same. Ein Blogbeitrag eines enorm spannenden Projektes über das ich gerade dank der Suppe gestolpert bin :D Und obendrein der beste Artikel zum Theme Koppenhagen, den ich bislang gelesen habe!
Wer ihn noch nicht gelesen haben sollte, möge auch den ersten Teil lesen.
das letzemal musste ich ein bisschen ich mcih hineinlächeln als sie sagte das wir uns um 4 im park treffen könnten und wenns regnet oder schneit bei ihr.schnee. anfang november also echt.nachdem ich frierend die treppe hochgetapert bin und mir die weisse pracht von den schuhen und der jacke geklopft habe, sitze ich endlich mit einer tasse tee im warmen.Sie schaut nach draussen.“ist schon frueh dunkel, nicht. um kurz nach 4. aber in zwei monaten werden die tage wieder länger.”ich nicke. oh gott. zwei monate. wann geht dann die sonne unter? halb drei?“ich habe lust was zu machen. aber raus kann ich nicht, ich wuerde ja doch nur hinfallen. weisst du was, wir backen kanelbullar”also Zimtschnecken. mit extrazimt und extra hagelzucker. “man lebt ja nichtmehr ewig wenn man schon ueber 80 ist! also kann man sich auch mal was gönnen!” dazu kaffe, denn was nen richtiger schwede ist der brauch kaffe zur fika!!Danach sitzen wir am Tisch im wohnzimmer.“manachmal, an tagen wie heute zum beispiel, mit dem ersten schnee des jahres, da wuensch ich mir wieder jung zu sein. so wie du. das muss grossartig sein.ich war ein kind als der krieg anfing, ich war ein kind als ich ernst kennengelernt habe. danach war ich eine frau, der krieg war zuende und ernst tot. und ich frage mcih ob ich jemals einfach nur jung gewesen bin.wenn ich heute jung währe, ich weiss nciht. ich wuerde es denen zeigen. allen. und alles nochmal machen. nicht besser. nicht schlechter. nur ohne krieg.ich beneide dich darum. um dieses leben ohne diese… dieses graue tuch das sich ueber alles legt.vielleicht wuerde ich aber auch nur so umherleben. spass haben. viel denken. viel lesen. viel im gras liegen. und ich hätte ein pferd.wie geht es deinem pferd?dem Pony. Es is ja so suess!Kalt, nichtwahr? damals, im Krieg, ei, das war kalt.einmal, da haben wir holz gesamelt, kurz vor weihnachten wars. alle haben holz gesammelt, die wälder waren ganz leer gesammelt,und haben das holz deponiert hinterm ofen, fuer weihnachten.ei, haben wir uns drauf gefreut.und ich bin in den wald gegangen, nur so zum schneeschauen. und unter einem baum sahss eine frau , ganz blau und kalt. ich habe gedacht sie ist tot und mich erscherckt, so im licht von dem schnee der den mond refelektiert hat.aber ich bin dann trozdem hin, und sie war gar nciht tot. nur halb.”ein kleines lächeln.“da habe ich sie aufgehoben und anch hause getragen. ich war ja nciht die groesste und nicht die stärkste, aber ich habe gedacht, 10 minuten länger und da ist hopfen und malz verloren, weisst du. und wie cih sie hochhob, da ist unter ihrem kittel ein kleines kind. das hat sich noch bewegt, dem gings ncoh ganz gut.also habe ich sie auf den arm genommen, ganz vorsichtig, und den ganzen weg nach hause getragen.und ich habe garn nicht gemerkt wie weit der weg war, weil ich gedacht habe, nur schnell, die beiden ins warme.und dann haben wir mit dem weihnachtsholz ein feuer gmeacht, das war so schön!weil ich imemr gedacht habe, hier ist das weihnachtsholz fuer was gut, weihnachten können wir uns dicke pullis anziehen.Ja, kalt war es im krieg.kalt und einsam und hungrig.ich habe im Hospitz gearbeitet als schwester, das ist mein beruf.und dann kam ein brief von den nazis das ich als schwedin nciht in deutschland arbeiten duerfe, ncith den deutschen frauen ihre arbeit wegnehmen. von wegen. als ob die ncoh zeit hätten.ich verstehe es selber nciht, warum ich in deutschland gearbeitet habe. fuer die deutschen sozusagen.ich glaube weil cih nur die menshcen geshen habe. das es viel zu viel arbeit war und ich gebraucht wurde.und dann kam dieser brief, und ich bleib zu hause und es ging mir schlecht.und am zweiten tag kam einer der krankenhausleiter zu mir und hat mich angeschnautzt warum ich zuhause bin, im krankenhaus arbeiten sie 24 stunden am tag. und ich habe ihm den brief gezeigt. er hat ihn gelesen, böse geguckt und ihn zerissen und gesagt, hören wir auf die nazis oder sind wir vernuenftig?da hab ich meine jacke genommen und wir sind zurueck zum krankenhaus gerannt.ja, es gab auch gute menschen. es gibt immer auch gute menschen. nur angst, angst haten wir alle. schrecklich. die angst frisst die seele auf,hat ernst immer gesagt, ja, das stimmt.manachmal bin ich so wuetend. dann will ich schreien und weinen, und ich denke mir das macht es auch nicht wieder gut.aber wenn ich sehe, mein mädchen,wenn ich sehe wie die nazis in deutschland wieder mehr werden, dann könnte ich schreien.erinnert sich den keienr mehr?wie können sie so dumm sein!wie, wie, wie”sie kallt ihre tasse auf den tisch. etwas kaffe schwappt ueber den rand auf den tisch, auf das helle tischtuch.sie guckt daruf. traurig. dann schaut sie mich an.“aber ich bin ja alt. ich soll mcih nciht mehr aufregen. je mehr man von leben weiss desto mehr sieht man was man nciht weiss. als kind ist die welt klein. gnz klein. ein dorf vilelicht, 30 menshcen, davon 10 wirklich nahe. und es gibt ein paar geheimnisse, aber nciht so wahnsinnige. nichts wo man nciht hinterkommen könnte. und dann ist man alt und hat so viel gesehen. und fuehlt sich klein und unbedeutend.habe ich meinen beitrag geleistet, hätte ich mehr tun sollen?hätte ich was anders gmeahct, damals. mit 16, was währe dann heute?vielelciht währe ich dann die königin von england. wer weiss das schon?nagut, das währe unwarscheinlcih.Aber so richtig jung, währe ich schon nochmal gerne. nur so ein paar tage. eine woche vielelciht.mit allem. mit kaffees und jungen und ihren blicken.”sie kichert und guckt mich an.“aber eigentlich ist es gut das ich alt bin. jetzt seit ihr dran mit leben. wir hatten unsere chanse.”Das letzte Mal musste ich ein bisschen ich mich hinein lächeln als sie sagte, dass wir uns um 4 im park treffen könnten und wenn es regnet oder schneit bei ihr.
Schnee. Anfang November, also echt.
Nachdem ich frierend die Treppe hochgetapert bin und mir die weisse Pracht von den Schuhen und der Jacke geklopft habe, sitze ich endlich mit einer Tasse Tee im Warmen.
Sie schaut nach draussen.
“Ist schon früh dunkel, nicht? Um kurz nach 4. Aber in zwei Monaten werden die Tage wieder länger.”
Ich nicke. Oh Gott. Zwei Monate. Wann geht dann die Sonne unter? Um halb Drei?
“Ich habe Lust was zu machen. aber raus kann ich nicht. Ich wuerde ja doch nur hinfallen. Weisst du was, wir backen Kanelbullar”
Also Zimtschnecken. mit extra Zimt und extra Hagelzucker. “Man lebt ja nicht mehr ewig wenn man schon ueber 80 ist! Also kann man sich auch mal was gönnen!” Dazu Kaffee, denn was nen richtiger Schwede ist, der braucht Kaffee zur Fika!!
Danach sitzen wir am Tisch im Wohnzimmer.
“Manchmal, an Tagen wie Heute zum Beispiel, mit dem ersten Schnee des Jahres, da wünsch ich mir wieder jung zu sein. So wie du. das muss grossartig sein.
Ich war ein Kind, als der Krieg anfing. ich war ein Kind, als ich Ernst kennen gelernt habe. Danach war ich eine Frau. Der Krieg war zuende und Ernst tot. Und ich frage mich, ob ich jemals einfach nur jung gewesen bin.
Wenn ich heute jung währe, ich weiss nicht. Ich würde es denen zeigen. Allen. Und alles nochmal machen. Nicht besser. Nicht schlechter. Nur ohne Krieg.
Ich beneide dich darum. Um dieses Leben ohne diese… dieses graue Tuch, das sich über alles legt.
Vielleicht wuerde ich aber auch nur so umherleben. Spass haben. Viel denken. Viel lesen. Viel im Gras liegen. Und ich hätte ein Pferd.
Wie geht es deinem Pferd?
Dem Pony. Es is ja so süß!
Kalt, nichtwahr? Damals, im Krieg, ei, das war kalt.
Einmal, da haben wir Holz gesamelt, kurz vor Weihnachten war’s. Alle haben Holz gesammelt, die Wälder waren ganz leer gesammelt.
Und haben das Holz deponiert hinterm Ofen, für Weihnachten.
Ei, haben wir uns drauf gefreut.
Und ich bin in den Wald gegangen, nur so zum Schnee schauen. Und unter einem Baum saß eine Frau , ganz blau und kalt. ich habe gedacht, sie ist tot und mich erschreckt, so im Licht von dem Schnee der den Mond reflektiert hat.
Aber ich bin dann trozdem hin, und sie war gar nicht tot. nur halb.”
Ein kleines Lächeln.
“Da habe ich sie aufgehoben und nach Hause getragen. Ich war ja nicht die größte und nicht die stärkste, aber ich habe gedacht, 10 minuten länger und da ist Hopfen und Malz verloren, weisst du. Und wie ich sie hoch hob, da ist unter ihrem Kittel ein kleines Kind. Das hat sich noch bewegt, dem gings noch ganz gut.
Also habe ich sie auf den Arm genommen, ganz vorsichtig, und den ganzen Weg nach Hause getragen.
Und ich habe gar nicht gemerkt, wie weit der Weg war. Weil ich gedacht habe, nur schnell, die beiden ins Warme.
Und dann haben wir mit dem Weihnachtsholz ein Feuer gemacht, das war so schön!
Weil ich immer gedacht habe, hier ist das Weihnachtsholz fuer was gut, Weihnachten können wir uns dicke Pullis anziehen.
Ja, kalt war es im Krieg.
Kalt und einsam und hungrig.
Ich habe im Hospitz gearbeitet als Schwester, das ist mein Beruf.
Und dann kam ein Brief von den Nazis, dass ich als Schwedin nicht in Deutschland arbeiten dürfe, nicht den deutschen Frauen ihre Arbeit wegnehmen. Von wegen. Als ob die noch Zeit hätten.
Ich verstehe es selber nicht, warum ich in Deutschland gearbeitet habe. Für die Deutschen sozusagen.
Ich glaube, weil ich nur die Menschen gesehen habe. dass es viel zu viel Arbeit war und ich gebraucht wurde.
Und dann kam dieser Brief, und ich bleib zu Hause und es ging mir schlecht.
Und am zweiten Tag kam einer der Krankenhausleiter zu mir und hat mich angeschnauzt, warum ich Zuhause bin, im Krankenhaus arbeiten sie 24 Stunden am Tag. Und ich habe ihm den Brief gezeigt. Er hat ihn gelesen, böse geguckt und ihn zerissen und gesagt: ‘Hören wir auf die Nazis oder sind wir vernünftig?’
Da hab ich meine Jacke genommen und wir sind zurück zum Krankenhaus gerannt.
Ja, es gab auch gute Menschen. Es gibt immer auch gute Menschen. Nur Angst, Angst hatten wir alle. Schrecklich. Die Angst frisst die Seele auf,
hat Ernst immer gesagt, ja, das stimmt.
Manchmal bin ich so wütend. dann will ich schreien und weinen. Und ich denke mir: ‘Das macht es auch nicht wieder gut.’
Aber wenn ich sehe, mein Mädchen,wenn ich sehe, wie die Nazis in Deutschland wieder mehr werden, dann könnte ich schreien.
Erinnert sich den keiner mehr?
Wie können sie so dumm sein!
Wie, wie, wie?”
Sie knallt ihre tasse auf den Tisch. Etwas Kaffee schwappt über den Rand auf den Tisch, auf das helle Tischtuch.
Sie guckt darauf, traurig. Dann schaut sie mich an.
“Aber ich bin ja alt. ich soll mich nicht mehr aufregen. Je mehr man vom Leben weiss, desto mehr sieht man, was man nicht weiss. Als Kind ist die Welt klein. Ganz klein. Ein dorf vielleicht, 30 Menschen, davon 10 wirklich nahe. Und es gibt ein paar Geheimnisse, aber nicht so wahnsinnige. Nichts wo man nicht hinterkommen könnte. Und dann ist man alt und hat so viel gesehen. und fühlt sich klein und unbedeutend.
Habe ich meinen Beitrag geleistet, hätte ich mehr tun sollen?
Hätte ich was anders gemacht, damals. Mit 16, was währe dann heute?
Vielleicht währe ich dann die Königin von England. Wer weiss das schon?
Nagut, das währe unwahrscheinlich.
Aber so richtig jung, Währe ich schon nochmal gerne. Nur so ein paar Tage. Eine Woche vielleicht.
Mit allem. mit Cafés und Jungen und ihren Blicken.”
Sie kichert und guckt mich an.
“Aber eigentlich ist es gut das ich alt bin. Jetzt seid ihr dran mit leben. Wir hatten unsere Chance.”
Das Leben, mein Kind
27/12/09
Ich hab immer noch zu viel um die Ohren, arbeite meist zu lange und bin dann zu ausgebrannt, um noch viel zu schreiben. Aber folgenden Text fand ich gestern beim bergen einer alten Festplatte. Es ist ein Post von vor ein paar Jahren aus einem alten Stammforum von mir, weiß leider nicht mehr genau, wer es gepostet hatte. Ich habe den Text so gelassen, wie ich ihn gesichert hatte, und nur die Rechtschreibung korrigiert (was ich so auf den ersten Blick gesehen habe ;) ). Viel Vergnügen beim Lesen, er passt zur Jahreszeit und ist wunderschön zu lesen.
Die Schlange ist unglaublich lang.ich stöhne auf, ich muss nach hause und meine Wäsche in den Trockner stecken, habe den Waschmaschienenraum nur bis 12 gebucht. und jetzt ist es schon 11:30. und die Schlange geht schon durch den halben riesenladen.verdammt!!!das sollte nur ein schneller milch-brot-eier-tiefkuehlgemuese freitagsmittageinkauf werden. verloren, wuerd ich sagen. vor mir steht ein altes omachen mit einem Rollator, und lächelt mich an.“kkasuhf jsuuhf ajytnnj?” ich gucke doof. “Jag inte talar swenska”,der gut trainierte Satz. sie guckt mcih an, lächelt und fragt auf englisch ob ich dieser Sprache mächtig bin. ich gucke verdutzt, aber, cih bin ja hier in Schweden, hier ist alles besser, alte damen sprechen Englisch, und ich behjahe froh. “Are you from England?” “no, I*m from Tyskland”. “Oh!!! Deutschland!! wie schön! ” “Sie sprechen deutsch!” jetzt bin ich aber wirklich erstaunt! “Mein Mann war Deutscher. ich habe in Deutschland gelebt. Mein Sohn spricht auch Deutsch, und er ist jetzt nach Deutschland gezogen zum arbeiten. die brauchen ja Qualifizierte Leute aus Schweden.”Neben dem Stolz spricht auch etwas Trauer und etwas Ironie aus ihrer Leisen Stimme. Sie spricht mit einem leisen Hessischem akzent, kaum zu hören, ihr Deutsch ist untrainiert, aber im laufe unseres Gespräches wird es besser.“Ernst war aus Frankfurt, aber das war ihm zu gross. ich ahbe ihn kennengelernt, da war ich 16. in Kassel, da war er 22. das war im Krieg. wir haben geheiratet.er hat sich in Schweden verliebt, wir waren hier mal im Urlaub, bei meinen Eltern. nach dem Krieg wollten wir hierher kommen.nach Kalmar. ich bin hier geboren, in småland, ja. und es war Herbst, fast wie jetzt. 40 war das. er hatte eine Spediton. und dann hat er den ersten Politischen rausgebracht. und danach noch einen. und noch einen. Juden, ganze Familien. nie ist er erwischt worden, aber ich hatte Angst. weisst du was das ist, Kind, Angst zu haben? so richtig? Oh, das war schlimm. die Angst war das Schlimsmte. ich war ja ncoh so jung. und geliebt habe ich ihn den Ernst.Ich mag die Deutschen. nciht alle, aber viele Schweden sagen die Deutschen seien Nazis. das stimmt nicht, es gibt auch gute Deutsche. mein Ernst war gut. ein guter Mensch. zu gut. 44 Haben sie ihn geschnappt.Die Nazis.Ich ahbe ihn gefragt, als er nochnicht im KZ war, oder wo imer sie ihn hingebracht haben, Ernst, habe ich ihn gefragt, Warum amchst du das? du setzt doch dein Leben aufs Spiel, und meins gleich mit.Weil ich die Deutschen liebe, weil ich unsere Kultur liebe, hat er gesagt. weil diese Babaren, diese braunen Schweine unser Land zerstören. alle Kultur. alles gute. Alles ist nur ncoh Hass. und es muss einen geben der was dagegen amcht. Ja, so war er. er war zu gut fuer diese Welt, und ich bin zurueck nach Schweden, und einmal im Monat war er bei mir und hat die Juden und die Politischen hergebracht. ich weiss nciht wie.er hat es gemacht.Manchmal, mein Kind, da denke ich, oh, da denke ich, hätte er das doch nciht gemacht, das sind kurze augenblicke, warum gerade ich, weisst du, aber dann schäme ich mich, denke an all die menschen die er gerettet hat, darf man Leben gegen Leben aufrechenen denke ich dann, aber ich tue es dann,. weil es ein bisschen hilft, er ist fuer seine sache gestorben, und er hat sovielen geholfen.Seinen Bruder den haben sie auch umgebracht. der hat nciht aufgepasst. der war ein guter Mensch. Peter. 2 Jahre juenger als der Ernst war er, und er liebte Männer. das war ja damals eine Krankheit.verstanden habe ich das nie. es ist ja nichts perverses, er liebte ja keine kleinen jungen sondern richtige Männer. oh, -Sie kichert leisde- ein paar von denen hätten mir auch gefallen, und dann haben sie ihn gekrigt und vergast, die nazis.Ich hatte all diese Träume, mein Kind, als ich so jung war wie du. wie alt bist du? ja… so jung war ich auch mal. glaubst* du*s? und was habe ich gedacht, was wuerde ich machen mit meinem Leben, mein gott, kindchen.Ach, Gott, der… ich habe ja gedach das er da irgendwo rumschwirrt. aber wer gesehen hat was ich gesehen habe, mein kind, als Rotkreutsschwester, im Krieg, und wer soviele sterben gesehen hat, und wer seinen mann verloren hat wie ich, der hat keinen Gott mehr, der findet im Gebet kein Trost mehr.Gott ist was privates. ich habe keinen. du?na, hätte ich auch nicht gedacht.Nein, mein Kind, und dann fange ich an zu reisen, wenn der Krieg zu Ende war, cih habe den Hof verkauft, was sollte ich damit, meine juengere Schwester habe ich gut verheiratet, sie ist aber auchschon tot. geblieben bin nur ich. in meiner kleinen wohnung. und ich bin voller erinnerungen.ich war an vielen Orten. cih hatte ja das Geld.Vor 4 Jahren war ich wieder in Kassel. es hat sich verändert. warst du schonmal in Kassel?oh ja. und der Herkules.Oh, ich mag es deutsch zu sprechen, ich hätte nicht gedacht dass ich ncohmal deutsch sprechen könnte.es ist eine so schöne sprache, viel besser als das schwedische. auch wenn schweden schöner ist. was meinst du?.bis hier habe ich ihr ihre einkäufe anch hause getragen,und von ihr die obligatorischen zimtschnecken serviert bekommen, habe ihren worten gelauscht und ab und zu etwas gesagt.ich ahbe meine kommentare nciht mit aufgeschrieben weil die nciht relevant sind.ich hoffe das gehört hier her, wenn nciht bitte verschieben /löschen. ich finde es nur intressant, die ansichten einer alten schwedin.Alles Liebe RolfkaDie Schlange ist unglaublich lang.
Ich stöhne auf, ich muss nach hause und meine Wäsche in den Trockner stecken, habe den Waschmaschienenraum nur bis 12 gebucht. und jetzt ist es schon 11:30. Und die Schlange geht schon durch den halben riesigen Laden.
Verdammt!!!
Das sollte nur ein schneller milch-brot-eier-tiefkuehlgemuese freitagsmittageinkauf werden. Verloren, würd ich sagen. Vor mir steht ein altes Omachen mit einem Rollator, und lächelt mich an.
“kkasuhf jsuuhf ajytnnj?” ich gucke doof. “Jag inte talar swenska”,
Der gut trainierte Satz. sie guckt mich an, lächelt und fragt auf Englisch ob ich dieser Sprache mächtig bin. Ich gucke verdutzt, aber, ich bin ja hier in Schweden. Hier ist alles besser, alte Damen sprechen Englisch, und ich bejahe froh. “Are you from England?” “No, I’m from Tyskland.” “Oh!!! Deutschland!! wie schön! Sie sprechen Deutsch!” Jetzt bin ich aber wirklich erstaunt! “Mein Mann war Deutscher. Ich habe in Deutschland gelebt. Mein Sohn spricht auch Deutsch, und er ist jetzt nach Deutschland gezogen zum Arbeiten. Die brauchen ja qualifizierte Leute aus Schweden.”
Neben dem Stolz spricht auch etwas Trauer und etwas Ironie aus ihrer leisen Stimme. Sie spricht mit einem leisen hessischem Akzent, kaum zu hören, ihr Deutsch ist untrainiert, aber im Laufe unseres Gespräches wird es besser.
Lesefutter, die achte
20/12/09
Mal ein paar gesammelte Links der letzten Wochen:
- Brokenhagen – the world wants a real deal! Ein beeindruckend guter Post aus einer meiner Neuentdeckungen :)
- Achtung! Achtung! Da sieht man mal, wie weit das mit unserem “Rechtsstaat” gekommen ist :/
- Haben Sarrazin, Buschkowsky und Co recht? Weissgarnix hat mal nachgerechnet,,,
- Deutschland entblättert manchmal hat die Zeit richtig gute Artikel, diesmal zum Medienwandel.
- Computer: Die Toaster der Moderne? Herr oder Frau Herold zu Komplexität unserer Werkzeuge.
- Schluss mit dem Kulturpessimismus! Ein interresantes Interview zum Medienwandel.
- Wenn der Kapitalismus nicht so mächtig wäre,,, noch was gutes vom Feynsinn
Ja, ich weiß. Eigentlich wollte ich ja hier nicht so viel privates posten.
Allerdings ist mir heute erst wieder aufgefallen, dass ich schon fast einen Monat nichts mehr hier rein geschrieben habe (Schande über mein Haupt!) und da solltet ihr doch mal wieder informiert werden. Bei mir hat sich in letzter Zeit einiges getan. Ich habe den Plan aufgegeben, mich weiter durch die schulische “Bildung”smaschinerie zu quälen, um mich mehr auf mich konzentrieren zu können.1
Das rückt natürlich mein kreativen und sonstigen geistigen Output für mich weitaus mehr in den Vordergrund. Deshalb werd ich mich bemühen, dass es hier mal wieder mehr zu lesen gibt. Dieser Monat ist aber noch Ausnahmezustand angesagt, da ich für ein Projekt ordentlichst zu tun habe. Trotzdem sind aber schon 2-3 Texte in der Pipeline. Mal schauen, wir schnell ich mit denen fertig werde.
Anfang des Jahres will ich mir ein paar Tage Zeit nehmen und dies Blog auf ne andere Engine umsetzen. Eine in der Template-Bau nicht so ein Krampf ist wie bei dem WordPress hier. Und dann wird’s auch mal ein eigenes Template geben. Ich freu mich schon auf entspanntes basteln :D
Also, man liest sich! :)
- Und außerdem musste ich einige Projekten mal ganz dringend mit Arbeit löschen :/ ↩
